Die Ausstellung: Eine Zeitreise durch 150 Jahre TV
TVI-AUSSTELLUNG_
„Zeitreise durch das Leben unserer Stadt“
Freuen sich über die Ausstellung „Eine Zeitreise durch 150 Jahre TV Ibbenbüren“ im Rathaus, die gestern eröffnet wurde: (v.l.) Horst Rodermund (Vorsitzender 1972 bis 1978), Gerhard Genßler (Vorsitzender 1979 bis 1987), TVI-Vorsitzender Norbert Witzke (seit 2005 im Amt), Martin Bäcker (Vorsitzender 1987 bis 1997), Hermann Driemeier als ältestes Mitglied, Bürgermeister Heinz Steingröver und Carl-Ernst-Daviter (Vorsitzender 1997 bis 2003).
(Fotos: Elke Lutterberg)
Ibbenbüren. „Eine Zeitreise durch 150 Jahre TV Ibbenbüren“ - für Bürgermeister Heinz Steingröver ist diese Ausstellung eine der bislang Interessantesten: „In dieser Ausstellung kann man nicht nur sehen, was sich innerhalb von 150 Jahren in Sachen Haarpracht, Kleidermode, Körpergefühl und dem Verständnis der Frauen- und Männerrolle getan hat, hier kann man alles wie in einem Bilderbuch ablesen.“
Die Ausstellung wurde gestern im Ibbenbürener Rathaus offiziell von dem TVI-Vorsitzenden Norbert Witzke eröffnet. Die Eröffnung ließ sich auch Dr. Gustav Altevogt, Vorsitzender des Turngaus Münsterland, nicht entgehen. Schließlich ist der TVI mit seinen 150 Jahren der älteste Verein im Turngau Münsterland.
Steingröver erzählte, dass die Ausstellung ja eigentlich nur „ein Abfallprodukt der 150 Jahre TVI“ sei, denn dem Verein ging es nicht um die Ausstellung, sondern darum, Sport zu treiben. Steingröver: „Dass das Spaß macht, hat man Sonntag während der Matinee gesehen.“ Dort habe er in seiner Ansprache erzählt, dass es zur Zeit der Gründung etwa 4000 Einwohner gegeben habe. Steingröver: „Ich habe aber vergessen zu sagen, dass Ibbenbüren gleichzeitig 52 Gasthäuser hatte.“ Kommentieren wollte Steingröver diese Tatsache nicht. Aber: „Es war eine ganz andere Welt damals. Die Ausstellung ist nicht nur eine Zeitreise durch 150 Jahre TVI, sondern eine Zeitreise durch das Leben unserer Stadt.“
Norbert Witzke dankte Steingröver dafür, dass er „sein“ Haus für die Ausstellung zur Verfügung gestellt hat. Mit der Ausstellung soll der Öffentlichkeit dargestellt werden, welche Vielfalt der TVI aufzubieten habe, erläuterte Witzke, der besonders Thomas Auf´m Orte und Heiner Rikeit dafür dankte, dass „diese Ausstellung in dieser Präsentationsform stattfinden kann. Ich hoffe, dass möglichst viele Besucher, die ins Rathaus kommen, nicht nur erfahren, wie die Sport- und Stadtgeschichte gestaltet ist, sondern auch, wie sich ein Verein in dieser Art und dieser Breite zu Hause fühlt.“
Auf den Schautafeln gibt es nicht nur Jahreszeiten, sondern auch viele Fotos zu sehen.
(Fotos: Elke Lutterberg)
Das älteste Mitglied des TVI, „Turnbruder“ Hermann Driemeier, bald 88 Jahre alt, kam als Zeitzeuge zu Wort: „Ich bin zwar nicht olympiareif, aber man lebt“, so Driemeier schmunzelnd. Er erinnerte sich daran, dass der Vater des Sängers Herbert Grönemeier, ein Nachbar, ihn zum TVI mitgenommen habe.
„Ende der 1920er-Jahre bin ich Mitglied geworden. Damals ging alles noch in der Form des kategorischen Imperativs. Das war damals gang und gäbe.“ Geturnt wurde auf Kommando. Dennoch: „Wir fühlten uns immer sehr gut aufgehoben im Turnverein Ibbenbüren.“
VON ELKE LUTTERBERG
„Zeitreise durch das Leben unserer Stadt“
Ausstellung
Freuen sich über die Ausstellung „Eine Zeitreise durch 150 Jahre TV Ibbenbüren“ im Rathaus, die gestern eröffnet wurde: (v.l.) Horst Rodermund (Vorsitzender 1972 bis 1978), Gerhard Genßler (Vorsitzender 1979 bis 1987), TVI-Vorsitzender Norbert Witzke (seit 2005 im Amt), Martin Bäcker (Vorsitzender 1987 bis 1997), Hermann Driemeier als ältestes Mitglied, Bürgermeister Heinz Steingröver und Carl-Ernst-Daviter (Vorsitzender 1997 bis 2003).
(Fotos: Elke Lutterberg)
Ausstellung
Ibbenbüren. „Eine Zeitreise durch 150 Jahre TV Ibbenbüren“ - für Bürgermeister Heinz Steingröver ist diese Ausstellung eine der bislang Interessantesten: „In dieser Ausstellung kann man nicht nur sehen, was sich innerhalb von 150 Jahren in Sachen Haarpracht, Kleidermode, Körpergefühl und dem Verständnis der Frauen- und Männerrolle getan hat, hier kann man alles wie in einem Bilderbuch ablesen.“
Die Ausstellung wurde gestern im Ibbenbürener Rathaus offiziell von dem TVI-Vorsitzenden Norbert Witzke eröffnet. Die Eröffnung ließ sich auch Dr. Gustav Altevogt, Vorsitzender des Turngaus Münsterland, nicht entgehen. Schließlich ist der TVI mit seinen 150 Jahren der älteste Verein im Turngau Münsterland.
Steingröver erzählte, dass die Ausstellung ja eigentlich nur „ein Abfallprodukt der 150 Jahre TVI“ sei, denn dem Verein ging es nicht um die Ausstellung, sondern darum, Sport zu treiben. Steingröver: „Dass das Spaß macht, hat man Sonntag während der Matinee gesehen.“ Dort habe er in seiner Ansprache erzählt, dass es zur Zeit der Gründung etwa 4000 Einwohner gegeben habe. Steingröver: „Ich habe aber vergessen zu sagen, dass Ibbenbüren gleichzeitig 52 Gasthäuser hatte.“ Kommentieren wollte Steingröver diese Tatsache nicht. Aber: „Es war eine ganz andere Welt damals. Die Ausstellung ist nicht nur eine Zeitreise durch 150 Jahre TVI, sondern eine Zeitreise durch das Leben unserer Stadt.“
Norbert Witzke dankte Steingröver dafür, dass er „sein“ Haus für die Ausstellung zur Verfügung gestellt hat. Mit der Ausstellung soll der Öffentlichkeit dargestellt werden, welche Vielfalt der TVI aufzubieten habe, erläuterte Witzke, der besonders Thomas Auf´m Orte und Heiner Rikeit dafür dankte, dass „diese Ausstellung in dieser Präsentationsform stattfinden kann. Ich hoffe, dass möglichst viele Besucher, die ins Rathaus kommen, nicht nur erfahren, wie die Sport- und Stadtgeschichte gestaltet ist, sondern auch, wie sich ein Verein in dieser Art und dieser Breite zu Hause fühlt.“
Asstellung
Auf den Schautafeln gibt es nicht nur Jahreszeiten, sondern auch viele Fotos zu sehen.
(Fotos: Elke Lutterberg)
Das älteste Mitglied des TVI, „Turnbruder“ Hermann Driemeier, bald 88 Jahre alt, kam als Zeitzeuge zu Wort: „Ich bin zwar nicht olympiareif, aber man lebt“, so Driemeier schmunzelnd. Er erinnerte sich daran, dass der Vater des Sängers Herbert Grönemeier, ein Nachbar, ihn zum TVI mitgenommen habe.
„Ende der 1920er-Jahre bin ich Mitglied geworden. Damals ging alles noch in der Form des kategorischen Imperativs. Das war damals gang und gäbe.“ Geturnt wurde auf Kommando. Dennoch: „Wir fühlten uns immer sehr gut aufgehoben im Turnverein Ibbenbüren.“
VON ELKE LUTTERBERG







