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 |  Gerätturnen TVI

Gerätturnen - Sieg beim Bundespokal

Vergangenen Samstag ging es für TVI-Turnerin Charlotta Hülsmann mit der Westfalenauswahl zum Bundespokal der Landesturnverbände nach Markkleeberg. Gemeinsam mit ihren Eltern und Trainerin Sophie Loose reiste sie bereits am Freitag in den Vorort von Leipzig an. Am Samstag ging sie dann für das 16–29-Jahre-Team Westfalen mit Turnerinnen der Vereine KTV Alt Ravensberg, SCA Ochtrup, BTW Bünde, KTV Bielefeld und TuS Wüllen an den Start.

Das Team startete am Sprung direkt stark in den Wettkampf und erturnte mit vier sicheren, gebückten Tsukaharas die höchste Teamwertung an dem Gerät. Charlotta Hülsmann leistete hier mit dem viertbesten Sprung der Konkurrenz einen wertvollen Beitrag.
Auch am Stufenbarren trumpfte das Team mit hohen Schwierigkeiten und sauberen Ausführungen auf und sicherte sich auch hier den Gerätesieg. Im Training konnte Charlotta bereits sicher die Kippe direkt mit dem Handstand verbinden, traf im Wettkampf aber nach einem wackeligen Flugelement zum höheren Holm die passende Entscheidung, die direkte Verbindung noch nicht zu zeigen. Charlotta turnte sich so – ebenso wie am Sprung – unter die Top 4.
Am Balken wurde ohne TVI-Beteiligung geturnt. Zwar musste das Team ein paar Stürze hinnehmen, sicherte sich aber dennoch die drittmeisten Punkte an diesem Tag.
Am Boden wurde es für Charlotta noch einmal spannend, da sie sich vorgenommen hatte, erstmals die Doppelschraube wie auch den Doppelsalto zu zeigen und damit eine akrobatische Bahn mehr zu turnen. Damit ging sie mit etwas mehr Aufregung als gewohnt an den Start. Sie zeigte eine tolle Übung und belohnte sich mit einer Top-5-Wertung. Das restliche Team komplettierte die zweithöchste Teampunktzahl der Konkurrenz.

Sichtlich zufrieden mit ihrer Leistung ging das Team in eine Pause, während der zweite Durchgang lief. Nach einer kurzen Verschnaufpause am Markkleeberger See ging es für Charlotta zurück zur Siegerehrung. Auch im zweiten Durchgang konnte keine andere Mannschaft dem Team aus Westfalen den Sieg mehr nehmen.
Charlotta freute sich sehr über den Sieg beim Bundespokal, sowie auch über ihre souveränen Leistungen, mit denen sie als eine der Jüngsten ganz oben mitspielen konnte.

Nun geht es für Charlotta erstmal in eine längere Wettkampfpause, in der sie sich mit dem Sichern von erlernten Elementen und auch ein paar neuen Schwierigkeiten auf die nächste Wettkampfsaison vorbereiten möchte.


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